Leistungen für Kinder

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esonders bei Kindern ist es wichtig, von Anfang an eine gründliche Mundhygiene in die Erziehung einzuplanen. Viele Fehler sind mit dem richtigen Wissen zu diesem Thema vermeidbar. Unsere Praxis hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit unseren Informationen und unserem speziell ausgerichteten Prophylaxe-Programm von Anfang an das Richtige für Ihr Kind und seine Zähne zu tun. Sprechen Sie uns gerne an.

Wir begleiten Sie und Ihr Kind von Anfang an mit der richtigen Prophylaxe und mit Leistungen der klassischen allgemeinen Zahnheilkunde sowie der Kieferorthopädie. Mit Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt mit den Erfahrungen als Mutter stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Die wichtigsten Themen rund um die Zahnentwicklung im Kindesalter

  • Ihr Baby hat Durst: Was trinkt es?

    Ihr Baby weint, ist unzufrieden, Sie können es nicht ablenken, es kann nicht einschlafen oder ist ein unruhiger Geist. Trotzdem sollten Sie auf zuckerhaltige Getränke zur Beruhigung verzichten. Ein Dauernuckeln an Babyflaschen schadet bereits den durchbrechenden ersten Zähnen.
  • Das Wundermittel: Schnuller

    Sollten Sie für Ihr Baby einen Schnuller als Beruhigungssauger verwenden wollen, so wählen Sie bitte die kleinste Größe aus und behalten diese auch bei. Der Schnuller wirkt wie ein kieferorthopädisches Gerät: Je kleiner er ist, desto weniger Schaden richtet er an. Mit dem 3. Lebensjahr sollte Ihr Kind möglichst entwöhnt werden.
  • Der erste Zahn ist da: Was tun?

    Erst mal: »Herzlichen Glückwunsch!« Bei den meisten Kindern kommt der erste Zahn mit ca. 6 Monaten. Diese Zeitangabe kann aber sehr stark variieren. Die Unterschiede beim Zeitpunkt des Durchbruchs des ersten Zahns sind vollkommen normal und kein Grund zur Sorge.

    Kinder reagieren unterschiedlich stark auf den Zahndurchbruch: Manche haben stärkere Schmerzen oder es bricht sogar ein fiebriger Infekt aus. Andere Kinder wiederum zeigen fast gar keine Symptomatik.

    Zur Linderung der Druckbeschwerden bei Zahndurchbruch gibt es diverse »Kau-Spielzeuge«, die teilweise auch einen heilenden Effekt haben.
  • Die richtige Zahnpflege: Zahnbürste, Zahncreme und Zahnputzdauer

    Bereits mit dem ersten Zahn müssen Sie anfangen, Ihrem Baby die Zähne regelmäßig zu putzen. Benutzen Sie bitte hierfür eine weiche Zahnbürste mit einem kleinen Kopf. Zähneputzen ist eine mechanische Tätigkeit. Achten Sie bitte darauf, alle Zähne auf allen Seiten ordentlich zu bereinigen. Nicht die Dauer ist dabei wichtig, sondern die Gründlichkeit. Sicherlich steigt die Wahrscheinlichkeit eines gründlicheren Zähneputzens bei einer verlängerten Dauer, ist aber nicht zwingend notwendig.

    Kinder haben ein empfindlicheres Geschmacksempfinden als Erwachsene und unsere Zahnpasta ist für sie zu scharf und der Fluoridgehalt zu hoch. Verwenden Sie bitte deshalb eine fluoridhaltige altersgerechte Kinderzahnpasta.
  • Der erste Zahnarztbesuch: Ab wann geht es los und was erwartet uns dort?

    Prinzipiell gilt: Je früher, desto besser. Viele Menschen haben im Erwachsenenalter immer noch eine panische Angst vorm Zahnarzt. Um das zu vermeiden, fangen Sie früh an, das Kind an den Zahnarzt zu gewöhnen.

    Zuerst wird einmal der Zahnarztstuhl ausprobiert. Da gibt es viele Knöpfe, die einen hoch und runter fahren lassen. Das macht den Kindern meistens schon mal Spaß. Danach unterhalten wir uns ein wenig, um uns besser kennenzulernen, und schauen uns anschließend mit einem Spiegel die Zähne an.
  • Regelmäßige Zahnuntersuchungen: Wie oft muss mein Kind hin?

    Regelmäßige Kontrollbesuche alle 6 Monate, im Bedarfsfall auch alle 3–4 Monate, helfen uns, Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen frühzeitig zu erkennen.
  • Mein Kind hat einen Unfall gehabt: Was tun?

    Je nach Schwere der Verletzung im Mund- und Kieferbereich suchen Sie bitte einen Zahnarzt oder ein Krankenhaus auf.

    Merken Sie sich bitte, wo, wie und wann der Unfall Ihres Kindes passiert ist.

    Bei einem Schulunfall, dazu gehört auch der Schulweg, muss der Unfall von der Schulverwaltung aufgenommen und an die Unfallkasse weitergeleitet werden. Auch hier sind exakte Angaben notwendig.

    Die Kosten der Folgeschäden nach einem Unfall werden in der Regel von der Unfallkasse übernommen.
  • Der erste Wackelzahn: Wie geht es weiter?

    Mit ca. 6 Jahren kann es zu den ersten Lockerungen der Milchzähne kommen. In der Regel sind zuerst die unteren und oberen Milchschneidezähne davon betroffen.

    Beim Zahndurchbruch der bleibenden Zähne kann es zu Abweichungen von +/- 2 Jahren kommen. Also kein Grund zur Sorge, falls mit 6 Jahren noch kein Milchzahn wackelt. Nur in Einzelfällen ist es notwendig, beim Zahnwechsel etwas nachzuhelfen. Aber in den meisten Fällen findet der Durchbruch der bleibenden Zähne von alleine statt.
  • Kieferorthopädie: Ab wann muss mein Kind eine Zahnspange tragen?

    Der Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung richtet sich nach der Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung. Unter Umständen kann eine kieferorthopädische Frühbehandlung im frühen Wechselgebiss indiziert sein. Dies sollte aber immer im Einzelfall entschieden werden.
  • Herausnehmbare oder feste Zahnspange: Welche ist die richtige?

    Diese Entscheidung ist zum größten Teil wiederum von der Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung abhängig. Häufig führt auch eine Kombination einer herausnehmbaren und »festen« Zahnspange zum gewünschten Erfolg.
  • Mundhygiene mit Zahnspange: Worauf muss ich achten?

    Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist eine gründliche Mundhygiene unerlässlich. Dabei sollen nicht nur alle Flächen der Zähne nach jeder Mahlzeit gereinigt werden, sondern auch die Zahnspange und ihre Verankerungselemente müssen mit der Zahnbürste und mit Zahnpasta gesäubert werden.

    Bei einer »festen« Zahnspange mit Brackets, das sind auf den Zähnen aufgeklebte Haltewinkel, und einem Drahtbogen sollten alle Areale um die Elemente herum u. U. mit speziellen Bürstchen gereinigt werden.

    Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung vom zahnärztlichen Fachpersonal ist zusätzlich anzuraten.